Heizölpreise in Chile? Unwichtig!

Die Studentin Maria, die als Schülerin einen Schüleraustausch nach Chile unternahm, berichtet uns von ihrer aufregenden Reise. Bei einem Thema waren wir sehr erstaunt, nämlich, bei der Art, wie in Chile gewöhnlich geheizt wird. Doch dies soll Maria nun erklären:

„über die Heizölpreise in Chile habe ich wenig erfahren, da es für gewöhnlich in den Häusern der Chilenen keine Heizungen gibt. Dies war für mich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Aber es hat auch etwas sehr schönes und gemütliches, gemeinsam mit der Gastfamilie vor dem Kamin zu sitzen. Es hat viel geregnet im Winter und trotz des Ofens ist es nicht richtig warm geworden. Schade fand ich, dass in der Schule auch an kälteren Tagen nicht immer die Heizung aufgedreht wurde. Doch wenn man davon absieht, so war es in meiner Schule wirklich toll und viel herzlicher und familiärer, als man es aus deutschen Schulen kennt.

So wie alles in Chile. Die Gastfamilie hat mich sehr herzlich empfangen und obwohl wir anfangs große Probleme mit der Verständigung hatten, merkte ich, dass ich sehr willkommen bin und dass sich alle bemühen würden, mich zu verstehen. Mittlerweile spreche ich fließend Spanisch. Wer nach Chile reist, sollte versuchen, recht schnell die typisch deutschen Gewohnheiten abzulegen, sonst könnte man leicht verärgert sein. Zum Beispiel ist es hierzulande total normal, dass man zu Verabredungen zu spät kommt – manchmal sogar 20 Minuten.

Und auch kann es sein, dass ein Freund, mit dem man sich treffen möchte, plötzlich unangemeldet noch andere Personen mitbringt. Darauf sollte man immer gefasst sein und dies nicht persönlich nehmen. Wenn man mit jemandem ungestört sein möchte, dann sollte man dies also in jedem Fall zuvor anmelden! Was ich schön fand, war, dass man im Winter sogar zuschauen konnte, wie Mützen und andere Winterbekleidung auf dem Markt gestrickt wurden, damit man diese erwerben konnte. Ihr seht also, die Heizölpreise haben mich in Chile wenig interessiert. In den Herzen der Menschen war es immer warm und dies ist die Hauptsache!“

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